Am jüngsten Tag ferner Sommerjahre
tagte das Gericht, das ich so lang erwartete
Richter waren Damals, heute und wird sein
Doch das Recht auf Recht ward nie mein
Der Kuss des glitzernd Sonnenstrahl
verweigert sich meiner blassen Haut
Sie scheint auf die tiefe Erde hinab
und wendet sich ab von dem, das verraut
Auf dem weg in jene vergrauten Bauten
stumm von Stimmen, die jedesmal dort verlauten
Stimmen durchwandern mein geschunden Kopf
Ein längst voller Eimer auf den es unaufhörlich tropft
Tropf, Tropf, O ferne Muse
Warum ziehst du es vor, mich zu bestrafen?
Oh schenk mir doch jenes doch so ferne Gericht
Und entfremde mir nicht mein eh schon fremdes Gesicht
Samstag, 30. April 2011
Denn ich seh' keine Farben mehr
Das Subjekt wandelt in aschfahlem Grau über den braunen Pflasterstein. Es betrachtet den fern wankenden Baum voller Anstrengung, im Ziel bemüht, sich dessen Farben bewusst zu werden. Doch die einzige Bewusstseinserweiterung ist die, dass dort Farben zu registrieren sind. Aber das Subjekt nimmt diese Farben nicht wahr, sie lebt sie nicht, sie reflektiert nicht ihre Existenz.
Nur das berechnende Gehirn registriert die zufällige Anwesenheit von derartigen Lichtwellen. Das Subjekt setzt seine Schrittfolge fort, merkend, dass das eben erlebte einen festen Eindruck hinterlassen konnte. Die Umwelt des Subjektes wird nun fortwährend und zunehmend als Grau wahrgenommen. Als würde sich das Gehirn aus Angst vor jedem Reiz zurückziehen. Und das tut es auch. Bis der Kreis durchbricht.
Nur das berechnende Gehirn registriert die zufällige Anwesenheit von derartigen Lichtwellen. Das Subjekt setzt seine Schrittfolge fort, merkend, dass das eben erlebte einen festen Eindruck hinterlassen konnte. Die Umwelt des Subjektes wird nun fortwährend und zunehmend als Grau wahrgenommen. Als würde sich das Gehirn aus Angst vor jedem Reiz zurückziehen. Und das tut es auch. Bis der Kreis durchbricht.
Donnerstag, 28. April 2011
Hybris
Einst war ich nieder gefallen
in des Schlundes dunkles Maul
Halt mich fest und lass nie los
Und wenn doch, dann, so wage es
gib mir doch endlich den letzten Stoß
Ein winz'ger Stein gab nun nach
seine Schatten er gut vor mir verbarg
So wie es nur erdenklich ein Menschen Tor
in seiner schwersten Stunde je vermag
O, Liebste, ich wünsch' es dir nicht
Dass du betreten mögest meinen Lebenspfad
Doch solltest du mein Licht erblicken in weiten Sphären
So lauf und flieh und such nicht nach fernem Rat
Wie Luzifer selbst verlor ich das Licht
stürzte hinab mit niederem Groll
Niemals werd' ich jenen Olymp erklimmen
auf den ich schon so lange steigen soll
Wie Orpheus verlor ich die Eurydice
aus dreister Hybris heraus das Licht gelöscht
Zünde es nicht, halte dich doch endlich fern
Einst war ich blind und taub, doch nun ich seh'...
O, du Gott der Strafe!
Du ewige Nemesis der Götter
Verabschiedet hast du dich vom Mord der Justicia
Weiche nun, lass mich hier, lass mich da...
in des Schlundes dunkles Maul
Halt mich fest und lass nie los
Und wenn doch, dann, so wage es
gib mir doch endlich den letzten Stoß
Ein winz'ger Stein gab nun nach
seine Schatten er gut vor mir verbarg
So wie es nur erdenklich ein Menschen Tor
in seiner schwersten Stunde je vermag
O, Liebste, ich wünsch' es dir nicht
Dass du betreten mögest meinen Lebenspfad
Doch solltest du mein Licht erblicken in weiten Sphären
So lauf und flieh und such nicht nach fernem Rat
Wie Luzifer selbst verlor ich das Licht
stürzte hinab mit niederem Groll
Niemals werd' ich jenen Olymp erklimmen
auf den ich schon so lange steigen soll
Wie Orpheus verlor ich die Eurydice
aus dreister Hybris heraus das Licht gelöscht
Zünde es nicht, halte dich doch endlich fern
Einst war ich blind und taub, doch nun ich seh'...
O, du Gott der Strafe!
Du ewige Nemesis der Götter
Verabschiedet hast du dich vom Mord der Justicia
Weiche nun, lass mich hier, lass mich da...
Sonntag, 24. April 2011
Existent?
Aufrecht steht er im Zimmers Dunst
Schwingt die Hände, er fröhnt der edlen Kunst
Fern ist er von dunklen Sorgen
hat sie in des Gehirns tiefsten Nischen verborgen
Jene Stimmung ist wie eine neue Fee
Klein und zerbrechlich, denn komm und sieh:
Kaum regt sich der Gedank', dass er könnt haben etwas verbrochen:
Zittern die Beine und in Sekunden ist er zusammengebrochen
Tränen kullern vom schatt'gen Gesicht,
nachdem er hat verloren jenes wack'lige Gleichgewicht
Des Aufstehens Bild ist ihm so fern wie nie
Er will leben, er will atmen, aber wie?
Auf halbem Weg Richtung endlich Ziel
Hat er sich gen kalten Boden begeben
Hingesetzt, unbeatmet, gefehlt hat nicht viel
Aber es gibt nichts mehr, was er wird geben
Und nun ist er erneut errichtet
blickt in das obrig kalte Licht
Ach, seht ihn euch an, fürchtet den Anblick nicht
Er ist ein Wesen, vom Schicksal so gerichtet
Schwingt die Hände, er fröhnt der edlen Kunst
Fern ist er von dunklen Sorgen
hat sie in des Gehirns tiefsten Nischen verborgen
Jene Stimmung ist wie eine neue Fee
Klein und zerbrechlich, denn komm und sieh:
Kaum regt sich der Gedank', dass er könnt haben etwas verbrochen:
Zittern die Beine und in Sekunden ist er zusammengebrochen
Tränen kullern vom schatt'gen Gesicht,
nachdem er hat verloren jenes wack'lige Gleichgewicht
Des Aufstehens Bild ist ihm so fern wie nie
Er will leben, er will atmen, aber wie?
Auf halbem Weg Richtung endlich Ziel
Hat er sich gen kalten Boden begeben
Hingesetzt, unbeatmet, gefehlt hat nicht viel
Aber es gibt nichts mehr, was er wird geben
Und nun ist er erneut errichtet
blickt in das obrig kalte Licht
Ach, seht ihn euch an, fürchtet den Anblick nicht
Er ist ein Wesen, vom Schicksal so gerichtet
De Necessarius Pugna [Über den notwendigen Kampf]
Leg dich auf den Boden, schaue in den Himmel, lass dich von der Sonne blenden und sage mir, ja sage mir, fühlst du dich mächtig? Fühlst du dich voller Kraft, bereit einen Gott zu bekämpfen, wenn du am Boden liegst? Nein, du stehst auf, dein Gefühl ändert sich und du bist bereit zum Kampf.
Ich hoffe du, der Leser, verstehst diese Metapher. Wenn dich das Leben, in seiner vollen Grausamkeit und wahnsinnig irrationalen Rationalität auf den Boden wirft und dich zum Dreck streicht, so liegst du am Boden. Du hast keine Kraft zu kämpfen, dich verlässt Mut und Stolz. Du gedenkst jenen, die vor dir am Boden lagen, die Sonne blendet dich, auch sie lässt dich nicht ruhen. Der Dreck reizt deinen Körper, der Boden drückt auf deinen Leib, die Sonne blendet dich und das Leben lacht auf dich hinab.
Es ist eine unbestreitbare Notwendigkeit, dass du aus dem Dreck aufstehst. Klopfe ihn ab und stelle dich dem Feind, wer immer es sein mag. Ich schrieb es bereits: das Leben ist ein Kampf und der Feind will gewinnen. Folge deinem Instinkt und kämpfe, wenn du kämpfen musst. Strecke die Arme aus, schließe deine Augen und rufe einen Namen. Rufe den Namen, der dir beliebt. In der Geschichte der Menschen hatte jeder einen solchen Namen. Mancher Name sei Gott, sei Jesus Christus, sei Odin, Donar, Buddha, Allah, Mutter, sei Vater, sei Bruder oder sei Kind, sei Freund. Erinnere dich an das, was dich treibt, was dich deinem Ende entgegenrennen lässt.
Deine Kraft ist unermesslich. Wenn du denkst, deine Kraft sei am Ende, dann denkst du falsch. Denkst du, du hast das Ende des Weges erreicht, so bist du im falschen Gedanken. Solange die Zeit lebt, bahnt sich jener Weg weiter voran und du hast ihm zu folgen.
Wer aufgeben will, hat das Ende der Kräfte noch nicht erreicht und wer sie erreicht hat, wird niemals aufgeben. Was erschließt sich dir daraus? Dass der Kampf weitergeht, dass er notwendig ist und du gesegnet bist, weiterzukämpfen.
Ich hoffe du, der Leser, verstehst diese Metapher. Wenn dich das Leben, in seiner vollen Grausamkeit und wahnsinnig irrationalen Rationalität auf den Boden wirft und dich zum Dreck streicht, so liegst du am Boden. Du hast keine Kraft zu kämpfen, dich verlässt Mut und Stolz. Du gedenkst jenen, die vor dir am Boden lagen, die Sonne blendet dich, auch sie lässt dich nicht ruhen. Der Dreck reizt deinen Körper, der Boden drückt auf deinen Leib, die Sonne blendet dich und das Leben lacht auf dich hinab.
Es ist eine unbestreitbare Notwendigkeit, dass du aus dem Dreck aufstehst. Klopfe ihn ab und stelle dich dem Feind, wer immer es sein mag. Ich schrieb es bereits: das Leben ist ein Kampf und der Feind will gewinnen. Folge deinem Instinkt und kämpfe, wenn du kämpfen musst. Strecke die Arme aus, schließe deine Augen und rufe einen Namen. Rufe den Namen, der dir beliebt. In der Geschichte der Menschen hatte jeder einen solchen Namen. Mancher Name sei Gott, sei Jesus Christus, sei Odin, Donar, Buddha, Allah, Mutter, sei Vater, sei Bruder oder sei Kind, sei Freund. Erinnere dich an das, was dich treibt, was dich deinem Ende entgegenrennen lässt.
Deine Kraft ist unermesslich. Wenn du denkst, deine Kraft sei am Ende, dann denkst du falsch. Denkst du, du hast das Ende des Weges erreicht, so bist du im falschen Gedanken. Solange die Zeit lebt, bahnt sich jener Weg weiter voran und du hast ihm zu folgen.
Wer aufgeben will, hat das Ende der Kräfte noch nicht erreicht und wer sie erreicht hat, wird niemals aufgeben. Was erschließt sich dir daraus? Dass der Kampf weitergeht, dass er notwendig ist und du gesegnet bist, weiterzukämpfen.
De Hospitium [Über die Gastfreundschaft]
Kein Mensch vermag es, ohne die Anderen auszukommen. Ich schrieb bereits: Suche jene, denen du Treue schwören willst. Aber verdamme nicht jene, denen du sie nicht schwörst. Mit denen, den du Treue schwörst, gehst du den Weg des Lebens, Via Vitae. Aber zerstöre jenen, denen du nicht die Treue schwörst, nicht diesen Weg, sondern ebne ihn mit Toleranz und Wohlwollen.
Man fragt sich sicher: Warum sollte ich gastfreundlich sein? Warum sollte ich jenes Brot, das ich so hart verdiente, mit jemandem teilen? Warum meine Chancen lindern, nur diesem vagen Worte zum Willen?
Sicher mögen deine Fragen sinnvoll und gerechtfertigt sein. Balance ist der Schlüssel des Lebens, als frage dich auch:
Wurde dein Heim von zwei Händen erbaut?
Werden die Feinde mit zwei Händen zurückgeschlagen?
Führst du dein Leben ohne die Hände deiner Mitmenschen?
Hüte dich, die Interdependenz dieses Lebens zu verneinen. Leugne nicht, dass du Abhängigkeit niemals abschütteln kannst, wie Staub von deiner Kleidung.
Siehst du einen Bruder, der ein Heim sucht in jener Nacht? Dann biete ihm dein Heim an, auf dass er das gleiche in Zukunft selbst tue.
Siehst du deinen Bruder, der sein Haus baut? Dann biete ihm deine Kraft an, auf dass er das gleiche in Zukunft bei deinem Haus tue.
Wie du siehst, ist es wichtig, jene zu schätzen, die dich schätzen. Schätze sie als willig, dir zu helfen, wenn du das gleiche für sie tust. Wenn du einen Fremden triffst, erinner dich an die Schönheit, wenn du dich ans Feuer setzt und die Fremden dich aufnehmen, mit dir trinken, mit dir essen und singen. Nehme jeden Fremden auf, denn er wird es dir gleich tun.
Denn erst, wenn du dein Gegenüber tolerierst, wird es dich tolerieren. Toleriert ihr euch, schreitet ihr zu tat.
Erst, wenn du deinem Gegenüber hilfst, wird es dir helfen und erst, wenn du es liebst, wird es dich wie einen Bruder oder eine Schwester lieben.
Sei offen für die Fremden und helfe ihnen allen, dir wird es gleichgetan werden.
Man fragt sich sicher: Warum sollte ich gastfreundlich sein? Warum sollte ich jenes Brot, das ich so hart verdiente, mit jemandem teilen? Warum meine Chancen lindern, nur diesem vagen Worte zum Willen?
Sicher mögen deine Fragen sinnvoll und gerechtfertigt sein. Balance ist der Schlüssel des Lebens, als frage dich auch:
Wurde dein Heim von zwei Händen erbaut?
Werden die Feinde mit zwei Händen zurückgeschlagen?
Führst du dein Leben ohne die Hände deiner Mitmenschen?
Hüte dich, die Interdependenz dieses Lebens zu verneinen. Leugne nicht, dass du Abhängigkeit niemals abschütteln kannst, wie Staub von deiner Kleidung.
Siehst du einen Bruder, der ein Heim sucht in jener Nacht? Dann biete ihm dein Heim an, auf dass er das gleiche in Zukunft selbst tue.
Siehst du deinen Bruder, der sein Haus baut? Dann biete ihm deine Kraft an, auf dass er das gleiche in Zukunft bei deinem Haus tue.
Wie du siehst, ist es wichtig, jene zu schätzen, die dich schätzen. Schätze sie als willig, dir zu helfen, wenn du das gleiche für sie tust. Wenn du einen Fremden triffst, erinner dich an die Schönheit, wenn du dich ans Feuer setzt und die Fremden dich aufnehmen, mit dir trinken, mit dir essen und singen. Nehme jeden Fremden auf, denn er wird es dir gleich tun.
Denn erst, wenn du dein Gegenüber tolerierst, wird es dich tolerieren. Toleriert ihr euch, schreitet ihr zu tat.
Erst, wenn du deinem Gegenüber hilfst, wird es dir helfen und erst, wenn du es liebst, wird es dich wie einen Bruder oder eine Schwester lieben.
Sei offen für die Fremden und helfe ihnen allen, dir wird es gleichgetan werden.
De Via Felicitatis [Über den Weg des Glücks]
Kein Gefühl dieser Welt versteckt sich besser als das Glück, möchte man meinen. Hass, Wut und Trauer spürt man in solcher Intensität als schlechtes Gefühl, dass man pessimistisch davon ausgeht, jene Gefühle seien diese, die oft vorkommen und unser Leben immer wieder gen Abgrund reißen. Man sagt und behauptet es, dass der Zustand des Glücks nur eine Ablenkung ist. Das Leben sei schließlich von Hass, Wut und Trauer gesteuert. Demnach sei also das Glück nur ein goldener Schleier, der sich zerbrechlich und fragil auf den Alltag legt, nur um im nächsten Augenblick zu reißen.
Denkt aber daran! Es ist anders. Es herrscht das genaue Gegenteil. Wenn ihr auf der Suche des Glücks seid und den Pfad der Freude begehen wollt, so erfüllt ihr, oder ihr versucht es zu versuchen um beim Versuch des Versuchens den Versuch nicht zu schaffen, die Dinge, die ihr in den vorherigen Abschnitten zu meiner höchsten Freude gelesen habt.
Es sei euch gesagt: Es gibt keinen Weg des Glücks. Es gibt nur den Weg der Enttäuschung. Wenn ihr also versucht, das Glück zu finden, zwanghaft zu finden, dann scheitert ihr bereits. Das Glück erwählt euch, nicht ihr erwählt das Glück.
Es werden euch Gelegenheiten gegeben, das Glück zu erfassen. Nutzt diese Gelegenheit und erkennt das Glück, das ihr auf der Suche niemals erkennen werdet.
Denn denkt an die Vergangenheit und erkennt:
Niemand von uns erahnt das Glück. Wenn es kommt, kommt es immer unerwartet. Wer sind wir also, sagen zu wollen, es kommt nicht oder es kommt immer? Es kommt dann, wenn wir es nicht wissen, im Nirvana der Zeit. Würden wir uns nicht göttlich machen? Omnipotent? Allwissend, wenn wir behaupten, das Glück komme bald? Oder es komme nie?
So warte auf das Glück, bis du an der Reihe bist, bis dich das Glück auserwählt. Dann nutze die Gelegenheit und zögere nicht, sonst ist der Nächste an der Reihe. Aber nutze nicht nur das Glück. Lass es dich auserwählen aber lebe weiter und sei zufrieden mit deinem Schaffen.
Denkt aber daran! Es ist anders. Es herrscht das genaue Gegenteil. Wenn ihr auf der Suche des Glücks seid und den Pfad der Freude begehen wollt, so erfüllt ihr, oder ihr versucht es zu versuchen um beim Versuch des Versuchens den Versuch nicht zu schaffen, die Dinge, die ihr in den vorherigen Abschnitten zu meiner höchsten Freude gelesen habt.
Es sei euch gesagt: Es gibt keinen Weg des Glücks. Es gibt nur den Weg der Enttäuschung. Wenn ihr also versucht, das Glück zu finden, zwanghaft zu finden, dann scheitert ihr bereits. Das Glück erwählt euch, nicht ihr erwählt das Glück.
Es werden euch Gelegenheiten gegeben, das Glück zu erfassen. Nutzt diese Gelegenheit und erkennt das Glück, das ihr auf der Suche niemals erkennen werdet.
Denn denkt an die Vergangenheit und erkennt:
Niemand von uns erahnt das Glück. Wenn es kommt, kommt es immer unerwartet. Wer sind wir also, sagen zu wollen, es kommt nicht oder es kommt immer? Es kommt dann, wenn wir es nicht wissen, im Nirvana der Zeit. Würden wir uns nicht göttlich machen? Omnipotent? Allwissend, wenn wir behaupten, das Glück komme bald? Oder es komme nie?
So warte auf das Glück, bis du an der Reihe bist, bis dich das Glück auserwählt. Dann nutze die Gelegenheit und zögere nicht, sonst ist der Nächste an der Reihe. Aber nutze nicht nur das Glück. Lass es dich auserwählen aber lebe weiter und sei zufrieden mit deinem Schaffen.
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