Am jüngsten Tag ferner Sommerjahre
tagte das Gericht, das ich so lang erwartete
Richter waren Damals, heute und wird sein
Doch das Recht auf Recht ward nie mein
Der Kuss des glitzernd Sonnenstrahl
verweigert sich meiner blassen Haut
Sie scheint auf die tiefe Erde hinab
und wendet sich ab von dem, das verraut
Auf dem weg in jene vergrauten Bauten
stumm von Stimmen, die jedesmal dort verlauten
Stimmen durchwandern mein geschunden Kopf
Ein längst voller Eimer auf den es unaufhörlich tropft
Tropf, Tropf, O ferne Muse
Warum ziehst du es vor, mich zu bestrafen?
Oh schenk mir doch jenes doch so ferne Gericht
Und entfremde mir nicht mein eh schon fremdes Gesicht
Samstag, 30. April 2011
Denn ich seh' keine Farben mehr
Das Subjekt wandelt in aschfahlem Grau über den braunen Pflasterstein. Es betrachtet den fern wankenden Baum voller Anstrengung, im Ziel bemüht, sich dessen Farben bewusst zu werden. Doch die einzige Bewusstseinserweiterung ist die, dass dort Farben zu registrieren sind. Aber das Subjekt nimmt diese Farben nicht wahr, sie lebt sie nicht, sie reflektiert nicht ihre Existenz.
Nur das berechnende Gehirn registriert die zufällige Anwesenheit von derartigen Lichtwellen. Das Subjekt setzt seine Schrittfolge fort, merkend, dass das eben erlebte einen festen Eindruck hinterlassen konnte. Die Umwelt des Subjektes wird nun fortwährend und zunehmend als Grau wahrgenommen. Als würde sich das Gehirn aus Angst vor jedem Reiz zurückziehen. Und das tut es auch. Bis der Kreis durchbricht.
Nur das berechnende Gehirn registriert die zufällige Anwesenheit von derartigen Lichtwellen. Das Subjekt setzt seine Schrittfolge fort, merkend, dass das eben erlebte einen festen Eindruck hinterlassen konnte. Die Umwelt des Subjektes wird nun fortwährend und zunehmend als Grau wahrgenommen. Als würde sich das Gehirn aus Angst vor jedem Reiz zurückziehen. Und das tut es auch. Bis der Kreis durchbricht.
Donnerstag, 28. April 2011
Hybris
Einst war ich nieder gefallen
in des Schlundes dunkles Maul
Halt mich fest und lass nie los
Und wenn doch, dann, so wage es
gib mir doch endlich den letzten Stoß
Ein winz'ger Stein gab nun nach
seine Schatten er gut vor mir verbarg
So wie es nur erdenklich ein Menschen Tor
in seiner schwersten Stunde je vermag
O, Liebste, ich wünsch' es dir nicht
Dass du betreten mögest meinen Lebenspfad
Doch solltest du mein Licht erblicken in weiten Sphären
So lauf und flieh und such nicht nach fernem Rat
Wie Luzifer selbst verlor ich das Licht
stürzte hinab mit niederem Groll
Niemals werd' ich jenen Olymp erklimmen
auf den ich schon so lange steigen soll
Wie Orpheus verlor ich die Eurydice
aus dreister Hybris heraus das Licht gelöscht
Zünde es nicht, halte dich doch endlich fern
Einst war ich blind und taub, doch nun ich seh'...
O, du Gott der Strafe!
Du ewige Nemesis der Götter
Verabschiedet hast du dich vom Mord der Justicia
Weiche nun, lass mich hier, lass mich da...
in des Schlundes dunkles Maul
Halt mich fest und lass nie los
Und wenn doch, dann, so wage es
gib mir doch endlich den letzten Stoß
Ein winz'ger Stein gab nun nach
seine Schatten er gut vor mir verbarg
So wie es nur erdenklich ein Menschen Tor
in seiner schwersten Stunde je vermag
O, Liebste, ich wünsch' es dir nicht
Dass du betreten mögest meinen Lebenspfad
Doch solltest du mein Licht erblicken in weiten Sphären
So lauf und flieh und such nicht nach fernem Rat
Wie Luzifer selbst verlor ich das Licht
stürzte hinab mit niederem Groll
Niemals werd' ich jenen Olymp erklimmen
auf den ich schon so lange steigen soll
Wie Orpheus verlor ich die Eurydice
aus dreister Hybris heraus das Licht gelöscht
Zünde es nicht, halte dich doch endlich fern
Einst war ich blind und taub, doch nun ich seh'...
O, du Gott der Strafe!
Du ewige Nemesis der Götter
Verabschiedet hast du dich vom Mord der Justicia
Weiche nun, lass mich hier, lass mich da...
Sonntag, 24. April 2011
Existent?
Aufrecht steht er im Zimmers Dunst
Schwingt die Hände, er fröhnt der edlen Kunst
Fern ist er von dunklen Sorgen
hat sie in des Gehirns tiefsten Nischen verborgen
Jene Stimmung ist wie eine neue Fee
Klein und zerbrechlich, denn komm und sieh:
Kaum regt sich der Gedank', dass er könnt haben etwas verbrochen:
Zittern die Beine und in Sekunden ist er zusammengebrochen
Tränen kullern vom schatt'gen Gesicht,
nachdem er hat verloren jenes wack'lige Gleichgewicht
Des Aufstehens Bild ist ihm so fern wie nie
Er will leben, er will atmen, aber wie?
Auf halbem Weg Richtung endlich Ziel
Hat er sich gen kalten Boden begeben
Hingesetzt, unbeatmet, gefehlt hat nicht viel
Aber es gibt nichts mehr, was er wird geben
Und nun ist er erneut errichtet
blickt in das obrig kalte Licht
Ach, seht ihn euch an, fürchtet den Anblick nicht
Er ist ein Wesen, vom Schicksal so gerichtet
Schwingt die Hände, er fröhnt der edlen Kunst
Fern ist er von dunklen Sorgen
hat sie in des Gehirns tiefsten Nischen verborgen
Jene Stimmung ist wie eine neue Fee
Klein und zerbrechlich, denn komm und sieh:
Kaum regt sich der Gedank', dass er könnt haben etwas verbrochen:
Zittern die Beine und in Sekunden ist er zusammengebrochen
Tränen kullern vom schatt'gen Gesicht,
nachdem er hat verloren jenes wack'lige Gleichgewicht
Des Aufstehens Bild ist ihm so fern wie nie
Er will leben, er will atmen, aber wie?
Auf halbem Weg Richtung endlich Ziel
Hat er sich gen kalten Boden begeben
Hingesetzt, unbeatmet, gefehlt hat nicht viel
Aber es gibt nichts mehr, was er wird geben
Und nun ist er erneut errichtet
blickt in das obrig kalte Licht
Ach, seht ihn euch an, fürchtet den Anblick nicht
Er ist ein Wesen, vom Schicksal so gerichtet
De Necessarius Pugna [Über den notwendigen Kampf]
Leg dich auf den Boden, schaue in den Himmel, lass dich von der Sonne blenden und sage mir, ja sage mir, fühlst du dich mächtig? Fühlst du dich voller Kraft, bereit einen Gott zu bekämpfen, wenn du am Boden liegst? Nein, du stehst auf, dein Gefühl ändert sich und du bist bereit zum Kampf.
Ich hoffe du, der Leser, verstehst diese Metapher. Wenn dich das Leben, in seiner vollen Grausamkeit und wahnsinnig irrationalen Rationalität auf den Boden wirft und dich zum Dreck streicht, so liegst du am Boden. Du hast keine Kraft zu kämpfen, dich verlässt Mut und Stolz. Du gedenkst jenen, die vor dir am Boden lagen, die Sonne blendet dich, auch sie lässt dich nicht ruhen. Der Dreck reizt deinen Körper, der Boden drückt auf deinen Leib, die Sonne blendet dich und das Leben lacht auf dich hinab.
Es ist eine unbestreitbare Notwendigkeit, dass du aus dem Dreck aufstehst. Klopfe ihn ab und stelle dich dem Feind, wer immer es sein mag. Ich schrieb es bereits: das Leben ist ein Kampf und der Feind will gewinnen. Folge deinem Instinkt und kämpfe, wenn du kämpfen musst. Strecke die Arme aus, schließe deine Augen und rufe einen Namen. Rufe den Namen, der dir beliebt. In der Geschichte der Menschen hatte jeder einen solchen Namen. Mancher Name sei Gott, sei Jesus Christus, sei Odin, Donar, Buddha, Allah, Mutter, sei Vater, sei Bruder oder sei Kind, sei Freund. Erinnere dich an das, was dich treibt, was dich deinem Ende entgegenrennen lässt.
Deine Kraft ist unermesslich. Wenn du denkst, deine Kraft sei am Ende, dann denkst du falsch. Denkst du, du hast das Ende des Weges erreicht, so bist du im falschen Gedanken. Solange die Zeit lebt, bahnt sich jener Weg weiter voran und du hast ihm zu folgen.
Wer aufgeben will, hat das Ende der Kräfte noch nicht erreicht und wer sie erreicht hat, wird niemals aufgeben. Was erschließt sich dir daraus? Dass der Kampf weitergeht, dass er notwendig ist und du gesegnet bist, weiterzukämpfen.
Ich hoffe du, der Leser, verstehst diese Metapher. Wenn dich das Leben, in seiner vollen Grausamkeit und wahnsinnig irrationalen Rationalität auf den Boden wirft und dich zum Dreck streicht, so liegst du am Boden. Du hast keine Kraft zu kämpfen, dich verlässt Mut und Stolz. Du gedenkst jenen, die vor dir am Boden lagen, die Sonne blendet dich, auch sie lässt dich nicht ruhen. Der Dreck reizt deinen Körper, der Boden drückt auf deinen Leib, die Sonne blendet dich und das Leben lacht auf dich hinab.
Es ist eine unbestreitbare Notwendigkeit, dass du aus dem Dreck aufstehst. Klopfe ihn ab und stelle dich dem Feind, wer immer es sein mag. Ich schrieb es bereits: das Leben ist ein Kampf und der Feind will gewinnen. Folge deinem Instinkt und kämpfe, wenn du kämpfen musst. Strecke die Arme aus, schließe deine Augen und rufe einen Namen. Rufe den Namen, der dir beliebt. In der Geschichte der Menschen hatte jeder einen solchen Namen. Mancher Name sei Gott, sei Jesus Christus, sei Odin, Donar, Buddha, Allah, Mutter, sei Vater, sei Bruder oder sei Kind, sei Freund. Erinnere dich an das, was dich treibt, was dich deinem Ende entgegenrennen lässt.
Deine Kraft ist unermesslich. Wenn du denkst, deine Kraft sei am Ende, dann denkst du falsch. Denkst du, du hast das Ende des Weges erreicht, so bist du im falschen Gedanken. Solange die Zeit lebt, bahnt sich jener Weg weiter voran und du hast ihm zu folgen.
Wer aufgeben will, hat das Ende der Kräfte noch nicht erreicht und wer sie erreicht hat, wird niemals aufgeben. Was erschließt sich dir daraus? Dass der Kampf weitergeht, dass er notwendig ist und du gesegnet bist, weiterzukämpfen.
De Hospitium [Über die Gastfreundschaft]
Kein Mensch vermag es, ohne die Anderen auszukommen. Ich schrieb bereits: Suche jene, denen du Treue schwören willst. Aber verdamme nicht jene, denen du sie nicht schwörst. Mit denen, den du Treue schwörst, gehst du den Weg des Lebens, Via Vitae. Aber zerstöre jenen, denen du nicht die Treue schwörst, nicht diesen Weg, sondern ebne ihn mit Toleranz und Wohlwollen.
Man fragt sich sicher: Warum sollte ich gastfreundlich sein? Warum sollte ich jenes Brot, das ich so hart verdiente, mit jemandem teilen? Warum meine Chancen lindern, nur diesem vagen Worte zum Willen?
Sicher mögen deine Fragen sinnvoll und gerechtfertigt sein. Balance ist der Schlüssel des Lebens, als frage dich auch:
Wurde dein Heim von zwei Händen erbaut?
Werden die Feinde mit zwei Händen zurückgeschlagen?
Führst du dein Leben ohne die Hände deiner Mitmenschen?
Hüte dich, die Interdependenz dieses Lebens zu verneinen. Leugne nicht, dass du Abhängigkeit niemals abschütteln kannst, wie Staub von deiner Kleidung.
Siehst du einen Bruder, der ein Heim sucht in jener Nacht? Dann biete ihm dein Heim an, auf dass er das gleiche in Zukunft selbst tue.
Siehst du deinen Bruder, der sein Haus baut? Dann biete ihm deine Kraft an, auf dass er das gleiche in Zukunft bei deinem Haus tue.
Wie du siehst, ist es wichtig, jene zu schätzen, die dich schätzen. Schätze sie als willig, dir zu helfen, wenn du das gleiche für sie tust. Wenn du einen Fremden triffst, erinner dich an die Schönheit, wenn du dich ans Feuer setzt und die Fremden dich aufnehmen, mit dir trinken, mit dir essen und singen. Nehme jeden Fremden auf, denn er wird es dir gleich tun.
Denn erst, wenn du dein Gegenüber tolerierst, wird es dich tolerieren. Toleriert ihr euch, schreitet ihr zu tat.
Erst, wenn du deinem Gegenüber hilfst, wird es dir helfen und erst, wenn du es liebst, wird es dich wie einen Bruder oder eine Schwester lieben.
Sei offen für die Fremden und helfe ihnen allen, dir wird es gleichgetan werden.
Man fragt sich sicher: Warum sollte ich gastfreundlich sein? Warum sollte ich jenes Brot, das ich so hart verdiente, mit jemandem teilen? Warum meine Chancen lindern, nur diesem vagen Worte zum Willen?
Sicher mögen deine Fragen sinnvoll und gerechtfertigt sein. Balance ist der Schlüssel des Lebens, als frage dich auch:
Wurde dein Heim von zwei Händen erbaut?
Werden die Feinde mit zwei Händen zurückgeschlagen?
Führst du dein Leben ohne die Hände deiner Mitmenschen?
Hüte dich, die Interdependenz dieses Lebens zu verneinen. Leugne nicht, dass du Abhängigkeit niemals abschütteln kannst, wie Staub von deiner Kleidung.
Siehst du einen Bruder, der ein Heim sucht in jener Nacht? Dann biete ihm dein Heim an, auf dass er das gleiche in Zukunft selbst tue.
Siehst du deinen Bruder, der sein Haus baut? Dann biete ihm deine Kraft an, auf dass er das gleiche in Zukunft bei deinem Haus tue.
Wie du siehst, ist es wichtig, jene zu schätzen, die dich schätzen. Schätze sie als willig, dir zu helfen, wenn du das gleiche für sie tust. Wenn du einen Fremden triffst, erinner dich an die Schönheit, wenn du dich ans Feuer setzt und die Fremden dich aufnehmen, mit dir trinken, mit dir essen und singen. Nehme jeden Fremden auf, denn er wird es dir gleich tun.
Denn erst, wenn du dein Gegenüber tolerierst, wird es dich tolerieren. Toleriert ihr euch, schreitet ihr zu tat.
Erst, wenn du deinem Gegenüber hilfst, wird es dir helfen und erst, wenn du es liebst, wird es dich wie einen Bruder oder eine Schwester lieben.
Sei offen für die Fremden und helfe ihnen allen, dir wird es gleichgetan werden.
De Via Felicitatis [Über den Weg des Glücks]
Kein Gefühl dieser Welt versteckt sich besser als das Glück, möchte man meinen. Hass, Wut und Trauer spürt man in solcher Intensität als schlechtes Gefühl, dass man pessimistisch davon ausgeht, jene Gefühle seien diese, die oft vorkommen und unser Leben immer wieder gen Abgrund reißen. Man sagt und behauptet es, dass der Zustand des Glücks nur eine Ablenkung ist. Das Leben sei schließlich von Hass, Wut und Trauer gesteuert. Demnach sei also das Glück nur ein goldener Schleier, der sich zerbrechlich und fragil auf den Alltag legt, nur um im nächsten Augenblick zu reißen.
Denkt aber daran! Es ist anders. Es herrscht das genaue Gegenteil. Wenn ihr auf der Suche des Glücks seid und den Pfad der Freude begehen wollt, so erfüllt ihr, oder ihr versucht es zu versuchen um beim Versuch des Versuchens den Versuch nicht zu schaffen, die Dinge, die ihr in den vorherigen Abschnitten zu meiner höchsten Freude gelesen habt.
Es sei euch gesagt: Es gibt keinen Weg des Glücks. Es gibt nur den Weg der Enttäuschung. Wenn ihr also versucht, das Glück zu finden, zwanghaft zu finden, dann scheitert ihr bereits. Das Glück erwählt euch, nicht ihr erwählt das Glück.
Es werden euch Gelegenheiten gegeben, das Glück zu erfassen. Nutzt diese Gelegenheit und erkennt das Glück, das ihr auf der Suche niemals erkennen werdet.
Denn denkt an die Vergangenheit und erkennt:
Niemand von uns erahnt das Glück. Wenn es kommt, kommt es immer unerwartet. Wer sind wir also, sagen zu wollen, es kommt nicht oder es kommt immer? Es kommt dann, wenn wir es nicht wissen, im Nirvana der Zeit. Würden wir uns nicht göttlich machen? Omnipotent? Allwissend, wenn wir behaupten, das Glück komme bald? Oder es komme nie?
So warte auf das Glück, bis du an der Reihe bist, bis dich das Glück auserwählt. Dann nutze die Gelegenheit und zögere nicht, sonst ist der Nächste an der Reihe. Aber nutze nicht nur das Glück. Lass es dich auserwählen aber lebe weiter und sei zufrieden mit deinem Schaffen.
Denkt aber daran! Es ist anders. Es herrscht das genaue Gegenteil. Wenn ihr auf der Suche des Glücks seid und den Pfad der Freude begehen wollt, so erfüllt ihr, oder ihr versucht es zu versuchen um beim Versuch des Versuchens den Versuch nicht zu schaffen, die Dinge, die ihr in den vorherigen Abschnitten zu meiner höchsten Freude gelesen habt.
Es sei euch gesagt: Es gibt keinen Weg des Glücks. Es gibt nur den Weg der Enttäuschung. Wenn ihr also versucht, das Glück zu finden, zwanghaft zu finden, dann scheitert ihr bereits. Das Glück erwählt euch, nicht ihr erwählt das Glück.
Es werden euch Gelegenheiten gegeben, das Glück zu erfassen. Nutzt diese Gelegenheit und erkennt das Glück, das ihr auf der Suche niemals erkennen werdet.
Denn denkt an die Vergangenheit und erkennt:
Niemand von uns erahnt das Glück. Wenn es kommt, kommt es immer unerwartet. Wer sind wir also, sagen zu wollen, es kommt nicht oder es kommt immer? Es kommt dann, wenn wir es nicht wissen, im Nirvana der Zeit. Würden wir uns nicht göttlich machen? Omnipotent? Allwissend, wenn wir behaupten, das Glück komme bald? Oder es komme nie?
So warte auf das Glück, bis du an der Reihe bist, bis dich das Glück auserwählt. Dann nutze die Gelegenheit und zögere nicht, sonst ist der Nächste an der Reihe. Aber nutze nicht nur das Glück. Lass es dich auserwählen aber lebe weiter und sei zufrieden mit deinem Schaffen.
De Qualitas Rei [Über die Beschaffenheit der Dinge]
Die Frage ist nun, Leser, welchem Weg soll man bei der Auswahl seiner Lebensweise folgen? Welchen Kriterien zufolge ist das auszuwählen, was einen das Leben lang über begleitet? Man spricht von den Personen, die den Lebensweg mit dem Deinen kreuzen und dich begleiten. Mit wem du Hand in Hand, in Liebe oder Freundschaft, über das Feld der Zeit wandelst, sei gut überlegt und anhand Folgendem ausgerichtet.
Viele Menschen haben sich an die Aufgabe beschlichen, das Chaos von der Ordnung zu trennen, das Gute vom Schlechten und eben genanntes Chaos aus dem eig'nen Kopfe zu entfernen. Mindestens ebenso viele sind an dieser Aufgabe gescheitert. Die Frage ist: Was ist richtig und was nicht? Was gebrauche ich? Was verdamme ich? Welchen Menschen brauche ich?
Nun, von Natur aus gegeben ist uns der Geschmack. In der heutigen Welt ist jener Geschmack oft nur ein Trugbild äußerlicher Erscheinungen. Wir richten unser Verlangen nach dem Äußeren, nach dem, was wir mit dem niederen Organ Auge bestaunen können und denken an zweiter Stelle an das Innere. Wir lassen uns blenden von lähmender Dekadenz und trügerischer Selbstdarstellung. Wir suchen denjenigen, der es schafft uns zu blenden. Aber merke dir! Wer zu lange in die Sonne schaut, erblindet für das Schöne in der Welt. Bist du erblindet?
Ein Schuh, der noch so schön ist, bringt dich keinen Meter weit, wenn er seine Funktion nicht erfüllt. Es liegt mir fern, einem Menschen Funktionen zuzuweisen, aber dennoch: Suche den Menschen, der deine Bedürfnisse erfüllt. Bedürfnisse nach Philosophie, Intellekt, Gefühl und Gemeinsamkeit. Beachte niemals die körperliche Hülle eines Menschen, denn oft beinhaltet eine goldene Hülle nur nassen Dreck. Die Hülle ist vergänglich, doch das, was uns menschlich und vollkommen macht, ist der Charakter. Gemalt vom Leben und dessen Erfahrungen, versteinert in der Gewohnheit wird er der wichtigere Freund sein, als die blendende Hülle.
So suche den Pfad zum Glück nach der Person ab, die dich nicht blendet, sondern erleuchtet!
Viele Menschen haben sich an die Aufgabe beschlichen, das Chaos von der Ordnung zu trennen, das Gute vom Schlechten und eben genanntes Chaos aus dem eig'nen Kopfe zu entfernen. Mindestens ebenso viele sind an dieser Aufgabe gescheitert. Die Frage ist: Was ist richtig und was nicht? Was gebrauche ich? Was verdamme ich? Welchen Menschen brauche ich?
Nun, von Natur aus gegeben ist uns der Geschmack. In der heutigen Welt ist jener Geschmack oft nur ein Trugbild äußerlicher Erscheinungen. Wir richten unser Verlangen nach dem Äußeren, nach dem, was wir mit dem niederen Organ Auge bestaunen können und denken an zweiter Stelle an das Innere. Wir lassen uns blenden von lähmender Dekadenz und trügerischer Selbstdarstellung. Wir suchen denjenigen, der es schafft uns zu blenden. Aber merke dir! Wer zu lange in die Sonne schaut, erblindet für das Schöne in der Welt. Bist du erblindet?
Ein Schuh, der noch so schön ist, bringt dich keinen Meter weit, wenn er seine Funktion nicht erfüllt. Es liegt mir fern, einem Menschen Funktionen zuzuweisen, aber dennoch: Suche den Menschen, der deine Bedürfnisse erfüllt. Bedürfnisse nach Philosophie, Intellekt, Gefühl und Gemeinsamkeit. Beachte niemals die körperliche Hülle eines Menschen, denn oft beinhaltet eine goldene Hülle nur nassen Dreck. Die Hülle ist vergänglich, doch das, was uns menschlich und vollkommen macht, ist der Charakter. Gemalt vom Leben und dessen Erfahrungen, versteinert in der Gewohnheit wird er der wichtigere Freund sein, als die blendende Hülle.
So suche den Pfad zum Glück nach der Person ab, die dich nicht blendet, sondern erleuchtet!
De Figura Scaenae [Über die Figur des Schauplatzes]
Die Frage ist doch aber nun: Wie hat dieses Bild der eigenen Person, das von der problembereitenden Seite befreit worden ist, auszusehen? Freilich ist keine Vorgabe zu geben, aber dennoch gibt es nach der Befreiung des Geistes einen Ansatz:
Integriere dich, ohne integriert zu werden.
Verzweifle nicht daran, sondern erkenne den Sinn! Es ist nicht abzustreiten, dass kein Mensch unseres Planeten, wer er auch sein möge, ohne Integration zu leben vermag. Viele große Geister sind an Isolation und Fehlintegration gescheitert, mit dem festen Glauben, dies sei der richtige Weg. Weigere dich, den abgelaufenen Weg des Versagens erneut zu gehen! Viel mehr gehe den folgenden Weg. Der Schlüssel ist, wie gesagt, die Integration selbst. Aber die Integration selbst ist ein tückischer Pfad. So führt er dich zwar in Richtung eines stabilen, konstanten Selbst- und Weltbildes, aber dennoch ist sein Ende der Höllenschlund selbst. So gehe den Weg bis zum Scheidepunkt, an dem du dich zwischen Einordnung und Überordnung, zwischen Überstehen und Einreihen entscheiden kannst.
Du musst das finden, was dich ausmacht, was du verlangst und was du glaubst, das dir Welt schuldig ist. So dann, ohne Zögern, greife in den Hals des Lebens und das Maul der Welt und greife dir das, was dir zusteht. Tod und Verdammnis dem, der dich aufhalten will, dem, der dich unterdrücken will und dem, der deine zerstörte Seite wiederbeleben will. Auch ich ging diesen Weg, entlang dem Abgrund und auch ich fand das, was ich ausmache und was ich verlange. Freilich sind diese Worte, die du hier liest, ein Teil davon.
Integration fordert Positives und Negatives. Nichts, was du tun willst, um wahrlich zu leben, kommt aus dem Nichts oder gar aus dem Himmel. Lache allein, um mit anderen zu lachen. Du musst lieben, um geliebt zu werden, du musst hassen, aus tiefster Seele, um gehasst zu werden und du musst gestorben sein, um das Leben zu schätzen. Sei deine Liebe, dein Hass und dein Leben! Verschließe dich vor nichts und verneine keinen Teil von dir. Dies allein ist Teil des Friedens, den du mit dir zu schließen hast.
Wenn du dich gefunden hast, all das, was dir je gefehlt hat, dann halte daran fest, und baue dein Verlangen aus. Baue das aus, was du sein willst und stoße jeden zur Seite, der deinen Weg kreuzen will. Dann kannst du dich von der weiteren Integration befreien: Nutze das, was du aufgebaut hast, baue es aber nicht wieder auf, sondern erhebe dich wie der Phönix aus der Asche und sei der Mensch, dessen Charakter dir zusteht.
Begehe den Pfad der Integration und springe am Scheidepunkt in die Tiefen, die ihm umgeben. Sei ohne Angst, finde dein Ziel und du wirst weich landen. Immer.
Integriere dich, ohne integriert zu werden.
Verzweifle nicht daran, sondern erkenne den Sinn! Es ist nicht abzustreiten, dass kein Mensch unseres Planeten, wer er auch sein möge, ohne Integration zu leben vermag. Viele große Geister sind an Isolation und Fehlintegration gescheitert, mit dem festen Glauben, dies sei der richtige Weg. Weigere dich, den abgelaufenen Weg des Versagens erneut zu gehen! Viel mehr gehe den folgenden Weg. Der Schlüssel ist, wie gesagt, die Integration selbst. Aber die Integration selbst ist ein tückischer Pfad. So führt er dich zwar in Richtung eines stabilen, konstanten Selbst- und Weltbildes, aber dennoch ist sein Ende der Höllenschlund selbst. So gehe den Weg bis zum Scheidepunkt, an dem du dich zwischen Einordnung und Überordnung, zwischen Überstehen und Einreihen entscheiden kannst.
Du musst das finden, was dich ausmacht, was du verlangst und was du glaubst, das dir Welt schuldig ist. So dann, ohne Zögern, greife in den Hals des Lebens und das Maul der Welt und greife dir das, was dir zusteht. Tod und Verdammnis dem, der dich aufhalten will, dem, der dich unterdrücken will und dem, der deine zerstörte Seite wiederbeleben will. Auch ich ging diesen Weg, entlang dem Abgrund und auch ich fand das, was ich ausmache und was ich verlange. Freilich sind diese Worte, die du hier liest, ein Teil davon.
Integration fordert Positives und Negatives. Nichts, was du tun willst, um wahrlich zu leben, kommt aus dem Nichts oder gar aus dem Himmel. Lache allein, um mit anderen zu lachen. Du musst lieben, um geliebt zu werden, du musst hassen, aus tiefster Seele, um gehasst zu werden und du musst gestorben sein, um das Leben zu schätzen. Sei deine Liebe, dein Hass und dein Leben! Verschließe dich vor nichts und verneine keinen Teil von dir. Dies allein ist Teil des Friedens, den du mit dir zu schließen hast.
Wenn du dich gefunden hast, all das, was dir je gefehlt hat, dann halte daran fest, und baue dein Verlangen aus. Baue das aus, was du sein willst und stoße jeden zur Seite, der deinen Weg kreuzen will. Dann kannst du dich von der weiteren Integration befreien: Nutze das, was du aufgebaut hast, baue es aber nicht wieder auf, sondern erhebe dich wie der Phönix aus der Asche und sei der Mensch, dessen Charakter dir zusteht.
Begehe den Pfad der Integration und springe am Scheidepunkt in die Tiefen, die ihm umgeben. Sei ohne Angst, finde dein Ziel und du wirst weich landen. Immer.
De Bellum Vitae
Man fragt mich: 'Wie überstehe ich all das Übel in meinem Leben?'
Man fragt mich: 'Warum behandelt mich das Leben wie den Dreck unter dem Schuh?'
Und man fragt die Anderen: 'Wieso lasst ihr mich nicht glücklich sein?'
Die Antwort aber ist immer der gleiche. Es ist kein Kampf gegen äußere Zustände, ebenso wenig ein Kampf gegen etwas Fremdes, was nur darauf wartet, dein Leben zu invadieren. Nenn' es Gott, nenn' es Schicksal, nenn' es Zufall, Glück oder Pech, es ist nichts gewiss, was wahrscheinlich ist, denn nur eines wissen wir: Dies gibt es nicht. Diese fremde Macht, auf dessen unheilvolles oder erwartungsschwangeres Tun wir unser Leid verschieben, existiert nicht.
Es existiert nur der Kampf des Lebens, der Bellum Vitae, jeder von uns hat seinen Kampf zu kämpfen. Siege und dein Leben wird folgen. Verlierst du, verliert auch dein Leben gegen dich selbst. Der größte Feind eines jeden Menschen ist der Mensch selbst. Warum sonst töten sich Menschen entgegen des größten aller Erhaltungstriebe? Warum sonst strebt sich der Mensch wieder und wieder entgegen seines Glückes? Du hast keinen größeren Feind als dich selbst. Du selbst hast die Kraft, dir jedes Unheil dieser Welt zuzufügen. Ebenso aber hast du die Kraft, jedes deiner Probleme in Nichtigkeit aufzulösen, wenn du verstehst, dass es das Problem nicht gibt.
Du projizierst jedes Problem auf dich selbst, von deiner Seite aus, die gegen dich strebt. Jede Missetat, jedes Problem und jedes Erlebnis kannst du aufnehmen und lösen, wenn du doch nur verstehen würdest, einsehen würdest, dass es keine Probleme gibt. Jedes Problem ist eine Anhäufung von Umständen und Situationen, um die es entweder einen Weg herum oder eine direkte Lösung gibt. Wenn du die Lösung findest, hast du die Nichtigkeit bewiesen. Also nenne es nicht Lösung, nenne es Leben, einen Lebensweg, den du zu gehen hast. Kletter über die Mauer, anstatt vor ihr zu verhungern und du wirst sehen, dass es die Mauer nicht gab. Jedes Problem scheint uns so klein und nichtig, ist es erstmal gelöst, so ist es dein logisches Ziel, jedes Problem von vorne rein geringzuschätzen.
Glaubst du aber, dass eine fremde Macht dein Leben steuert, dann gibst du dich auf. Du lässt deine Seele und ihre innere Kraft, jedes Problem der Nichtigkeit zuzuführend hungern und am Ende qualvoll verenden. Diesen Zustand nennt man blinden Glauben.
Der Mensch hatte immer einen Feind: Seinen Unterdrücker. Wer könnte ein größerer Unterdrücker sein, als du selbst? Der du deine Gefühle steuern lässt? Oder etwa ein schreiender Peiniger? Nein, du unterdrückst dich selbst, du unterdrückst deine Möglichkeiten, den wahren Lebensweg zu gehen. Sage nicht, der Peiniger unterdrückt dich. Sage, du unterdrückst dich selbst, der du nicht willens bist, deinen Peiniger zu unterdrücken.
So sei dein Ziel: Besiege dich selbst und schließe Frieden mit dir. Wenn du Frieden mit deinem größten Feind, deinem größten Unterdrücker, dir selbst, geschlossen hast, wirst du sehen und erleben, dass dein größter Feind dein größter Helfer sein wird. Steh Seite an Seite mit dir Selbst und Kämpfe deinen Kampf. Und dein Leben wird folgen
Man fragt mich: 'Warum behandelt mich das Leben wie den Dreck unter dem Schuh?'
Und man fragt die Anderen: 'Wieso lasst ihr mich nicht glücklich sein?'
Die Antwort aber ist immer der gleiche. Es ist kein Kampf gegen äußere Zustände, ebenso wenig ein Kampf gegen etwas Fremdes, was nur darauf wartet, dein Leben zu invadieren. Nenn' es Gott, nenn' es Schicksal, nenn' es Zufall, Glück oder Pech, es ist nichts gewiss, was wahrscheinlich ist, denn nur eines wissen wir: Dies gibt es nicht. Diese fremde Macht, auf dessen unheilvolles oder erwartungsschwangeres Tun wir unser Leid verschieben, existiert nicht.
Es existiert nur der Kampf des Lebens, der Bellum Vitae, jeder von uns hat seinen Kampf zu kämpfen. Siege und dein Leben wird folgen. Verlierst du, verliert auch dein Leben gegen dich selbst. Der größte Feind eines jeden Menschen ist der Mensch selbst. Warum sonst töten sich Menschen entgegen des größten aller Erhaltungstriebe? Warum sonst strebt sich der Mensch wieder und wieder entgegen seines Glückes? Du hast keinen größeren Feind als dich selbst. Du selbst hast die Kraft, dir jedes Unheil dieser Welt zuzufügen. Ebenso aber hast du die Kraft, jedes deiner Probleme in Nichtigkeit aufzulösen, wenn du verstehst, dass es das Problem nicht gibt.
Du projizierst jedes Problem auf dich selbst, von deiner Seite aus, die gegen dich strebt. Jede Missetat, jedes Problem und jedes Erlebnis kannst du aufnehmen und lösen, wenn du doch nur verstehen würdest, einsehen würdest, dass es keine Probleme gibt. Jedes Problem ist eine Anhäufung von Umständen und Situationen, um die es entweder einen Weg herum oder eine direkte Lösung gibt. Wenn du die Lösung findest, hast du die Nichtigkeit bewiesen. Also nenne es nicht Lösung, nenne es Leben, einen Lebensweg, den du zu gehen hast. Kletter über die Mauer, anstatt vor ihr zu verhungern und du wirst sehen, dass es die Mauer nicht gab. Jedes Problem scheint uns so klein und nichtig, ist es erstmal gelöst, so ist es dein logisches Ziel, jedes Problem von vorne rein geringzuschätzen.
Glaubst du aber, dass eine fremde Macht dein Leben steuert, dann gibst du dich auf. Du lässt deine Seele und ihre innere Kraft, jedes Problem der Nichtigkeit zuzuführend hungern und am Ende qualvoll verenden. Diesen Zustand nennt man blinden Glauben.
Der Mensch hatte immer einen Feind: Seinen Unterdrücker. Wer könnte ein größerer Unterdrücker sein, als du selbst? Der du deine Gefühle steuern lässt? Oder etwa ein schreiender Peiniger? Nein, du unterdrückst dich selbst, du unterdrückst deine Möglichkeiten, den wahren Lebensweg zu gehen. Sage nicht, der Peiniger unterdrückt dich. Sage, du unterdrückst dich selbst, der du nicht willens bist, deinen Peiniger zu unterdrücken.
So sei dein Ziel: Besiege dich selbst und schließe Frieden mit dir. Wenn du Frieden mit deinem größten Feind, deinem größten Unterdrücker, dir selbst, geschlossen hast, wirst du sehen und erleben, dass dein größter Feind dein größter Helfer sein wird. Steh Seite an Seite mit dir Selbst und Kämpfe deinen Kampf. Und dein Leben wird folgen
Donnerstag, 21. April 2011
Daedalusflug
Gen Freiheit und großer Himmel,
Die Sonne spuckt Feuer und erhellt den Flügel.
Du siehst bis in den Tartarus hinein,
und dein liebstes Eigen, das in die Tiefe fällt.
Die Sonne spuckt Feuer und erhellt den Flügel.
Du siehst bis in den Tartarus hinein,
und dein liebstes Eigen, das in die Tiefe fällt.
Mittwoch, 20. April 2011
Die Abstinenz eines Patrons
Du siehst einen leeren, weiten Gang vor dir, ohne Licht, völlig unerhellt. Der Gang wird zunehmend dunkler, je weiter man in die Tiefe blickt. Die ersten paar Schritte weit kannst du noch kleine Regale an den Wänden erkennen, jeweils mit eingestaubten Kleinigkeiten drauf, die du garnicht erst berühren willst.
Du hast dich auf den Weg gemacht... zu diesem alten Gebäude. Längst ist es verlassen. Den Grund kennst du zwar nicht, es sei dir auch egal, aber es hat dich seit je her angezogen. Und warum? Ganz einfach: Du weißt, dass es hier passieren wird.
Lang hast du gesucht, nach diesen Grauen Bauten, die dich umschließen sollen. Sie sind dunkel, sie sind finster und sie beherbergen dich. Wie konnte es so weit kommen? Wie konnten die Lichtseligkeiten dich verstoßen und in diese finst're Hölle spucken, die ihre Hunde längst derartig entfesselte? Du tust den ersten Schritt in den Gang, darauf den zweiten, die Angst weicht der Verzweiflung und du gehst so lang, bis dich die Dunkelheit umschließt. Hat sie das getan? Du findest den weg nie mehr hinaus.
Aber hier fühlst du dich wohl, hier wird es passieren: Die Kugel durchbricht den Kreis.
by ~my-berlin-wall
Du hast dich auf den Weg gemacht... zu diesem alten Gebäude. Längst ist es verlassen. Den Grund kennst du zwar nicht, es sei dir auch egal, aber es hat dich seit je her angezogen. Und warum? Ganz einfach: Du weißt, dass es hier passieren wird.
Lang hast du gesucht, nach diesen Grauen Bauten, die dich umschließen sollen. Sie sind dunkel, sie sind finster und sie beherbergen dich. Wie konnte es so weit kommen? Wie konnten die Lichtseligkeiten dich verstoßen und in diese finst're Hölle spucken, die ihre Hunde längst derartig entfesselte? Du tust den ersten Schritt in den Gang, darauf den zweiten, die Angst weicht der Verzweiflung und du gehst so lang, bis dich die Dunkelheit umschließt. Hat sie das getan? Du findest den weg nie mehr hinaus.
Aber hier fühlst du dich wohl, hier wird es passieren: Die Kugel durchbricht den Kreis.
by ~my-berlin-wall
Der Weg, auf dem Wir wandeln - Ein Anriss meiner Philosophie
Leser, denke über dein Leben nach, sieh es als Straße, auf der du wandelst. Ist der Untergrund steinig und von Nesseln durchsetzt oder ist er fugenlos und gibt dir immer den richtigen Weg vor? Jeder Mensch hat seine Straße unter den Füßen, auf der er sein Leben erlebt.
Hat er Schuhe an und somit ein einfaches Leben?
Ohne Steine auf der Straße?
Wird er nie stolpern und auch niemals eine Abzweigung erreichen, an der er sich entscheiden muss?
Das macht das Leben leicht - aber auch nutzlos.
Was aber ist, wenn der Mensch keine Schuhe hat, keine Kleidung; Was ist, wenn er auf einer steinigen Straße voller Nesseln wandelt, jeder Schritt voller Schmerz, blutwirkend und verschmutzend? Wenn jeder Schritt ins Dunkel führt, die Angst anlockt und den Körper in Blutessaft tränkt?
Ja, wenn dann des Lichtes Quelle fern ist und du auf der dunklen Straße wandelst, dann wandelst du stark und hoffnungsvoll. Denn, welcher Lebensgang lohnt sich, wenn er nicht schwer ist? Wenn du einen einfachen Weg gehst, dann gehst du ihn umsonst. Niemand interessiert sich für deinen einfachen Weg ohne Stock und Stein, nie wirst du dafür etwas ernten. Ein schwerer Weg aber eröffnet sich dir in großen Zügen. Der schwere Weg macht dich hart und empfänglich für die kleinen Freuden dieser Welt, die allzu oft und reichlich gesät sind.
Wenn du also den schweren Weg gehst, gehe ihn stolz und erahne die Freuden, die er dir bringen wird. Ruhe dich nicht auf fugenlosen Wegen aus, sondern bestreite den schwersten von allen und wähle die Abzweigung, die dich nicht ins Paradies führt. Erst dann kannst du das Paradies als gegebenes Ziel anstreben.
Hat er Schuhe an und somit ein einfaches Leben?
Ohne Steine auf der Straße?
Wird er nie stolpern und auch niemals eine Abzweigung erreichen, an der er sich entscheiden muss?
Das macht das Leben leicht - aber auch nutzlos.
Was aber ist, wenn der Mensch keine Schuhe hat, keine Kleidung; Was ist, wenn er auf einer steinigen Straße voller Nesseln wandelt, jeder Schritt voller Schmerz, blutwirkend und verschmutzend? Wenn jeder Schritt ins Dunkel führt, die Angst anlockt und den Körper in Blutessaft tränkt?
Ja, wenn dann des Lichtes Quelle fern ist und du auf der dunklen Straße wandelst, dann wandelst du stark und hoffnungsvoll. Denn, welcher Lebensgang lohnt sich, wenn er nicht schwer ist? Wenn du einen einfachen Weg gehst, dann gehst du ihn umsonst. Niemand interessiert sich für deinen einfachen Weg ohne Stock und Stein, nie wirst du dafür etwas ernten. Ein schwerer Weg aber eröffnet sich dir in großen Zügen. Der schwere Weg macht dich hart und empfänglich für die kleinen Freuden dieser Welt, die allzu oft und reichlich gesät sind.
Wenn du also den schweren Weg gehst, gehe ihn stolz und erahne die Freuden, die er dir bringen wird. Ruhe dich nicht auf fugenlosen Wegen aus, sondern bestreite den schwersten von allen und wähle die Abzweigung, die dich nicht ins Paradies führt. Erst dann kannst du das Paradies als gegebenes Ziel anstreben.
by lostnightkg
Dienstag, 19. April 2011
Komm her
Ich fühle mich so einsam
und sitze hier
im hellen Schein der Neonlampe
aber der Schein bewirkt nichts
Ich brauche dich hier
ich spüre die Angst
sie ist im Rücken
Alle 2 Minuten drehe ich mich um
In eine Ecke, die ich nicht sehe
In der nichts ist
Aber ich denke an die Schatten meiner Seele
die hier sein könnten
Bitte, ich brauche dich hier
Irgendetwas von dir
Schaffe ich es noch länger?
Bitte, helft mir
und sitze hier
im hellen Schein der Neonlampe
aber der Schein bewirkt nichts
Ich brauche dich hier
ich spüre die Angst
sie ist im Rücken
Alle 2 Minuten drehe ich mich um
In eine Ecke, die ich nicht sehe
In der nichts ist
Aber ich denke an die Schatten meiner Seele
die hier sein könnten
Bitte, ich brauche dich hier
Irgendetwas von dir
Schaffe ich es noch länger?
Bitte, helft mir
Weckt mich, oh höret!
Weck mich
aus diesem Traume
in dem ich auf erdigen Pfaden
zum Lichte taumle
Oh, ich will doch nur das Leben,
das durch die Finger rinnt
Das Leben, das ich nie vergess
Mich endlich aus dem Sand erheben
Weck mich, oh du Fremder
Aus diesem Traume
Nie würd ichs dir vergessen
dass du mit mir im Sande gesessen
Oh, ich will doch nur den Dreck,
der unter dem Fuß zerbricht
Auf der ewig landen Wanderung
die am Ende führt ins Licht
Weck mich, oh du alter Freund
aus diesem Traume
Schon oft standest du an meiner Seite
und dann der Blick schweifte in die Weite
Oh, ich will doch nur den Weg finden
der meine Tränen stoppt
Der Weg verbindet die Lichter dieser Welt,
während er mich in Armen hält
Weck mich, oh du große Liebe
aus diesem Traume
In der Sonne angesicht will ich dich halten
Egal, welche Kräfte um uns walten
Oh, weckt mich, allesamt
Mich, in diesen Sand verbannt
Oh weckt mich, bevor ich bin gefressen
Ich würd es euch niemals vergessen
aus diesem Traume
in dem ich auf erdigen Pfaden
zum Lichte taumle
Oh, ich will doch nur das Leben,
das durch die Finger rinnt
Das Leben, das ich nie vergess
Mich endlich aus dem Sand erheben
Weck mich, oh du Fremder
Aus diesem Traume
Nie würd ichs dir vergessen
dass du mit mir im Sande gesessen
Oh, ich will doch nur den Dreck,
der unter dem Fuß zerbricht
Auf der ewig landen Wanderung
die am Ende führt ins Licht
Weck mich, oh du alter Freund
aus diesem Traume
Schon oft standest du an meiner Seite
und dann der Blick schweifte in die Weite
Oh, ich will doch nur den Weg finden
der meine Tränen stoppt
Der Weg verbindet die Lichter dieser Welt,
während er mich in Armen hält
Weck mich, oh du große Liebe
aus diesem Traume
In der Sonne angesicht will ich dich halten
Egal, welche Kräfte um uns walten
Oh, weckt mich, allesamt
Mich, in diesen Sand verbannt
Oh weckt mich, bevor ich bin gefressen
Ich würd es euch niemals vergessen
Es steckt nur im Kopf
Sitzend lehn ich an der Wand
Glühend weiß war sie anfänglich
Doch dann, einst, fing sie an zu bluten
und nun sitz ich hier, an der Wand
Meinen Kopf beweg' ich nach hinten
Er berührt das kalte, rote Nass
Der gerollte Tropfen stört mich nicht, es färbt ab
Denn schließlich war ich es, der ihn verursacht hat
In meiner Hand liegt der kalte Stahl
Mit Schuld besudelt, von Pulver bedeckt
Er ist durchbrochen...
Er und der kalte Schleier.
Der Schleier wird es ihm gleichtun
Vergehen wird er unter meinem Wesen
Das Wesen, das nie auf Erden wandelte
im Käfig aus Grau
Glühend weiß war sie anfänglich
Doch dann, einst, fing sie an zu bluten
und nun sitz ich hier, an der Wand
Meinen Kopf beweg' ich nach hinten
Er berührt das kalte, rote Nass
Der gerollte Tropfen stört mich nicht, es färbt ab
Denn schließlich war ich es, der ihn verursacht hat
In meiner Hand liegt der kalte Stahl
Mit Schuld besudelt, von Pulver bedeckt
Er ist durchbrochen...
Er und der kalte Schleier.
Der Schleier wird es ihm gleichtun
Vergehen wird er unter meinem Wesen
Das Wesen, das nie auf Erden wandelte
im Käfig aus Grau
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