Kein Gefühl dieser Welt versteckt sich besser als das Glück, möchte man meinen. Hass, Wut und Trauer spürt man in solcher Intensität als schlechtes Gefühl, dass man pessimistisch davon ausgeht, jene Gefühle seien diese, die oft vorkommen und unser Leben immer wieder gen Abgrund reißen. Man sagt und behauptet es, dass der Zustand des Glücks nur eine Ablenkung ist. Das Leben sei schließlich von Hass, Wut und Trauer gesteuert. Demnach sei also das Glück nur ein goldener Schleier, der sich zerbrechlich und fragil auf den Alltag legt, nur um im nächsten Augenblick zu reißen.
Denkt aber daran! Es ist anders. Es herrscht das genaue Gegenteil. Wenn ihr auf der Suche des Glücks seid und den Pfad der Freude begehen wollt, so erfüllt ihr, oder ihr versucht es zu versuchen um beim Versuch des Versuchens den Versuch nicht zu schaffen, die Dinge, die ihr in den vorherigen Abschnitten zu meiner höchsten Freude gelesen habt.
Es sei euch gesagt: Es gibt keinen Weg des Glücks. Es gibt nur den Weg der Enttäuschung. Wenn ihr also versucht, das Glück zu finden, zwanghaft zu finden, dann scheitert ihr bereits. Das Glück erwählt euch, nicht ihr erwählt das Glück.
Es werden euch Gelegenheiten gegeben, das Glück zu erfassen. Nutzt diese Gelegenheit und erkennt das Glück, das ihr auf der Suche niemals erkennen werdet.
Denn denkt an die Vergangenheit und erkennt:
Niemand von uns erahnt das Glück. Wenn es kommt, kommt es immer unerwartet. Wer sind wir also, sagen zu wollen, es kommt nicht oder es kommt immer? Es kommt dann, wenn wir es nicht wissen, im Nirvana der Zeit. Würden wir uns nicht göttlich machen? Omnipotent? Allwissend, wenn wir behaupten, das Glück komme bald? Oder es komme nie?
So warte auf das Glück, bis du an der Reihe bist, bis dich das Glück auserwählt. Dann nutze die Gelegenheit und zögere nicht, sonst ist der Nächste an der Reihe. Aber nutze nicht nur das Glück. Lass es dich auserwählen aber lebe weiter und sei zufrieden mit deinem Schaffen.
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