Am jüngsten Tag ferner Sommerjahre
tagte das Gericht, das ich so lang erwartete
Richter waren Damals, heute und wird sein
Doch das Recht auf Recht ward nie mein
Der Kuss des glitzernd Sonnenstrahl
verweigert sich meiner blassen Haut
Sie scheint auf die tiefe Erde hinab
und wendet sich ab von dem, das verraut
Auf dem weg in jene vergrauten Bauten
stumm von Stimmen, die jedesmal dort verlauten
Stimmen durchwandern mein geschunden Kopf
Ein längst voller Eimer auf den es unaufhörlich tropft
Tropf, Tropf, O ferne Muse
Warum ziehst du es vor, mich zu bestrafen?
Oh schenk mir doch jenes doch so ferne Gericht
Und entfremde mir nicht mein eh schon fremdes Gesicht
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